Ein “Kulturraum” für die Hauptstadt

28 Feb

Mal was ganz anderes. Eine Pressemitteilung der Arge Soda Oberhausen die ich einfach so weitergebe. Eventuell nützt es ja jemand.

Künstlerisch tätige ALG II Empfängerinnen und Empfänger von ARGE SODA gesucht!

Als Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2010 plant die ARGE SODA in Kooperation mit der städt. Beschäftigungsförderungsgesellschaft BFO ein innovatives Projekt. Im „Kulturraum“ sollen interessierte und geeignete erwerbsfähige Hilfebedürftige aus Oberhausen, die kreativ und künstlerisch tätig sind, gefördert werden.

„Das Projekt soll nicht auf einzelne Kunstrichtungen beschränkt werden, sondern für alle Kunstformen geöffnet sein und so die künstlerische Vielfalt innerhalb unserer Stadt wider-spiegeln”, so Annette Gleibs, Geschäftsführerin der ARGE SODA

Melden sich genügend interessierte Künstler und Künstlerinnen, will die BFO Kooperations-partner zur konkreten Durchführung gewinnen. Apostolos Tsalastras, zuständiger Kulturde-zernent der Stadt, hat an dem Projekt Interesse bekundet und Unterstützung signalisiert. Kommt das Projekt zu Stande, sollen die ausgesuchten Künstler und Künstlerinnen gefördert und begleitend individuell weiterqualifiziert werden. „Kulturraum“ könnte den Teilnehmerin-nen und Teilnehmern darüber hinaus die Chance gegenseitiger Unterstützung und vielfältiger Kooperationen bieten, die das individuelle künstlerische Schaffen positiv inspirieren und viel-leicht auch zu neuen Ausdrucksformen führen könnte. Vorgesehen ist eine Laufzeit von 6 Monaten. “Am Ende könnten dann alle Werke im Rahmen des Kulturhauptstadtjahrs präsen-tiert werden”, erläutert Achim Kawicki, Geschäftsführer der BFO.

„Im günstigsten Fall wird so die solide Grundlage für eine tragfähige Existenz gelegt und Hil-febedürftigkeit dauerhaft beendet“, hofft Annette Gleibs auf eine ausreichende Anzahl Inte-ressierter.

Es gibt allerdings ein Problem! „Wir erfassen in unseren Beratungsgesprächen die vorhan-denen beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse, aber in der Regel nicht vorhandene künstleri-sche Potentiale“, berichtet Annette Gleibs, Geschäftsführerin der ARGE SODA, „deshalb ru-fen wir auch auf diesem Weg Künstlerinnen und Künstler, die Arbeitslosengeld II beziehen, auf, sich mit der ARGE SODA in Verbindung zu setzen und zwar unabhängig von der indivi-duellen künstlerischen Ausrichtung.“

Unter den Rufnummern der ARGE SODA 0208 62134 369 und 62134 319 können Interes-sierte (bis zum 10.03.2010) ihren Wunsch an einer Teilnahme am Projekt bekunden.

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